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Management und Selbständigkeit spielerisch kennenlernen: Genau dafür lernen wir
- 27. Januar 2026
- Posted by: Beer Theresia
- Category: Allgemein
Man lerne nicht fürs Leben? Wer das behauptet, sollte sich einmal warm anziehen und die Bezauer Wirtschaftsschulen besuchen. Auf das Leben vorzubereiten, wird hier als zentrale Stütze des Lehrplanes gesehen und eine der vielen Veranstaltungen, die kennzeichnend dafür ist, ist der am 22. Jänner 2026 bereits zum 14. Mal abgehaltene Entrepreneurship-Tag. Dabei werden erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer eingeladen, Einblicke in ihren Weg und ihre Welt zu präsentieren, um dadurch nicht nur unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern, sondern Innovation, Kreativität und Mut als Ressourcen zu entdecken. Mit dabei ist seit Jahren auch die Universität Liechtenstein mit Spezial-Workshops für die Jugendlichen im Bregenzerwald.
Alle Klassen fanden am Morgen in der Aula Platz, um dem spannenden Vortrag von Marco Esposito (VISAVI) zu den derzeit allumfassenden Themen Künstliche Intelligenz, digitale Transformation sowie digitale Bewusstseinsbildung zu folgen. Nicht nur Einblicke in die neuesten Tools, sondern vielmehr die Reflexion über den eignen Nutzen und Umgang damit standen im Zentrum. Frei nach der seit Jahren gängigen Devise „use it or lose it“ vertritt er den Standpunkt, dass Angebote ausprobiert und genutzt werden sollten, dabei aber nie auf die eigene Denkleistung vergessen werden darf.

In kleineren Settings war der Vormittag gefüllt mit Inputs der geladenen Gäste (Mathias Ausserbrunner, Stefanie Fuchs-Schneider, Julia Längle, Thomas Schwarz) und der Möglichkeit, sich in Diskussionen und Gesprächen auszutauschen. Was heißt es, unternehmerisch erfolgreich zu sein? Welche Voraussetzungen und Momente sind ausschlaggebend und welche Rolle spielen Glück und Zufall dabei? Für Schülerinnen und Schüler, die jetzt mitten in den Maturavorbereitungen stecken und am Sprung ins „reale Leben“ stehen, eine besonders wertvolle Möglichkeit zum Meinungs- und Gedankenaustausch.
Auch die Universität Liechtenstein mit Tobias Fitz war zu Gast und begleitete die vierten Klassen und das in Bezau sehr erfolgreiche FLL (First Lego League)-Team im Rahmen eines Workshops zum Thema Strategie und Führung mit besonderem Fokus auf Kommunikation durch den Tag. Welche Rolle Lego dabei spielen kann? Beim Versuch, lediglich durch mündliche Anleitung ein Lego-Modell nachzubauen, werden sehr wahrscheinlich Kommunikationsabläufe deutlich sichtbarer, als es ein theoretischer Vortrag bieten könnte.
Um Tage wie diese in den Schulalltag zu integrieren, benötigt es neben einem innovativen Kollegium Menschen von außen, die Vertrauen und Zuversicht in die rasanten Entwicklungen aber vielmehr vor allem in die Fähigkeiten und Leistungen praxisnah und echt den Jugendlichen vermitteln.

Vlnr.: Christel Schwendinger, Mathias Ausserbrunner, Thomas Schwarz, Julia Längle, Tobias Fitz, Stefanie Fuchs-Schneider, Marco Esposito, Mario Hammerer)
„Es war ein sehr informativer Vortrag über das Thema Führung. Es wurde nicht nur theoretischer Input gegeben, sondern auch noch ein Spiel zum Ende gespielt, dass die Schwierigkeit von Führen zeigt.“, Petar Milojevic, IV. HAK
„Der Vortrag zum Thema Führung war sehr informativ. Neben theoretischen Inhalten gab es zum Abschluss auch ein Spiel, das die Herausforderungen von Führung anschaulich verdeutlichte.“, Fabio Schätzer, IV. HAK
„Ich fand den Vormittag sehr informativ und interessant. Ich finde es spannend Einblicke in Unternehmen von verschiedenen Personen zu bekommen. Durch Stefanie’s Input habe ich mehr Vertrauen in mich gewonnen, um später einmal meinen eigenen Weg zu gehen. Durch die Höhen und Tiefpunkte, die sie alle vier erlebt haben, nehme ich mit, immer positiv zu bleiben und mit Kritik gut umzugehen. Dank der Schule, durften wir neue Einblicke in das reale Leben erleben und uns eine eigene Meinung über die Selbständigkeit bilden.“ Sultan Simsek, V. HAK
„Es wurde uns klargemacht, dass der Weg sich selbstständig zu machen nicht so einfach ist wie jeder denkt. Man muss mit vielen Niederlagen rechnen, aber das Wichtigste ist, aus diesen zu lernen und weiterzumachen. Insgesamt war es ein sehr informativer und lehrreicher Vormittag.“ Rafael Muxel, V. HAK
„Ich fand die Vorträge sehr inspirierend und ich konnte viel lernen. Vor allem die Voträge von Steffi und Julia haben wirklich gezeigt, wie schön es sein kann, selbstständig zu sein, aber trotzdem haben sie auch von negativen Momenten gesprochen, aus denen man trotzdem viel lernen kann. Ich fand es auch super, wie sie einem Mut zugeredet haben und auch wie wichtig es ist, etwas zu machen, was man wirklich liebt. Außerdem waren es sehr spannende Einblicke in den Alltag von verschiedenen Unternehmer:innen.“ Lena Bereuter, V. HAK
„Ich fand es sehr interessant, die verschiedenen Berufswege und Hürden von Menschen zu hören, die im Berufsleben was erreicht haben.“ Elena Berlinger, V. HLT
„Der Entrepreneurship Tag war interessant! Am besten fand ich Mathias Ausserbrunner, weil er aus dem Handwerk kam und mich das sehr interessiert. Insgesamt war der Tag sehr inspirierend und motivierend für zukünftige unternehmerische Projekte.“ Florian Bereuter, V. HLT
Bericht: Manuela Cibulka, Mario Hammerer