Diplomarbeiten 2022

Projekte der Maturantinnen und Maturanten der V. HAK und der V. HLT
Vayda Eiler, Lara Greussing und Linda Dilsky aus der 5L

Die Düfte des Bregenzerwaldes – das einzigartige Souvenir für unsere Gäste

Vayda Eiler & Lara Greussing & Linda Dilsky

Der Bregenzerwald ist eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen Vorarlbergs, mit jährlich ca. 3 Millionen Nächtigungen. Durch die zahlreichen möglichen Aktivitäten im Sommer, sowie auch im Winter, bietet er einen abwechslungsreichen Urlaub für Gäste aus Nah und Fern. Viele Touristen wollen diese einzigartigen Eindrücke und Erinnerungen in Form eines Souvenirs mit nach Hause nehmen. Räuchern besitzt eine jahrhundertealte Tradition und ist in vielen Haushalten besonders zur Winterzeit ein gern praktiziertes Ritual. Dabei wissen viele nicht, welche heilbringenden Wirkungen gewisse Kräuter auf den Körper und Geist haben. Unsere Kräuterräuchermischungen orientieren sich einerseits an den zwei verschiedenen Jahreszeiten und andererseits an ihren Wirkungen. So hat die Wintermischung einen stärkenden und wärmenden Effekt auf den Körper, während der Sommer stimmungsaufhellend ist und an eine gemähte Heuwiese erinnert.

Zu einer erfolgreichen Produktentwicklung gehört auch das richtige Marketing und die richtige Vermarktung. Um unsere Produkte erstmalig auf den Markt zu bringen, wurde ein Verkaufssamstag im Hofladen des Unternehmens Metzler Naturhautnah organisiert. Dort werden unsere Produkte als „Limited Edition“ vorgestellt und verkauft. Genau hier liegt der Ansatz dieser Diplomarbeit. Zusammen mit unseren Partnerbetrieben wurde dafür ein individuelles Souvenir kreiert, welche den Bregenzerwälder Gästen wortwörtlich ermöglicht, den Bregenzerwald in ihren eigenen vier Wänden zu erleben – zu riechen! Dafür wurden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Molke Metzler zwei unterschiedliche Kräutermischungen zum Räuchern entwickelt, Sommer und Winter. Sie repräsentieren die zwei Jahreszeiten in geruchlicher Form und heben die jeweiligen, typischen Düfte besonders hervor. Um unsere Produktpalette zu vervollständigen haben wir gemeinsam mit zwei Tischlereibetrieben vom Werkraum Bregenzerwald ein Räucherstövchen aus regionalem Eschenholz entwickelt.

Üsa Weag – Familiensommer im Mittelbregenzerwald

Elena Schmidle & Luna Waibel

Im Zuge dieser Diplomarbeit wird mit den Mittelbregenzerwälder Tourismusbüros zusammengearbeitet, um eine Broschüre speziell für Familien zu erstellen, die die schönsten und aufregendsten Attraktionen und Aktivitäten in Egg, Andelsbuch und Schwarzenberg zusammenfasst.

Luna Waibel und Elena Schmidle – zwei Absolventinnen der Höheren Lehranstalt für Tourismus – setzen sich im Zuge dessen mit bereits bestehenden Broschüren aus dem Bregenzerwald und Konkurrenzregionen auseinander, um sich bei der Erstellung an ihnen zu orientieren. Da die Zielgruppe der Broschüre Familien mit Kindern ist, ist es wichtig, die Broschüre besonders übersichtlich und kinderfreundlich zu gestalten. Nach der Einteilung der Highlights in Kategorien und der ausführlichen Beschreibung durch Luna, befasst sich Elena mit dem bunten und ansprechenden Design und der Erstellung der Broschüre. Außerdem wird ein Social-Media-Marketing Konzept erstellt. Ziel ist es, den Tourismusbüros einen Vorschlag für eine kinderfreundliche Broschüre zu präsentieren, hierfür hat das Projektteam Logos und Texte für die Broschüre entwickelt, damit sie infolgedessen die Broschüre vervollständigen und anschließend drucken können. Das fertige Produkt soll dann in diversen Betrieben, Ferienwohnungen und den Tourismusbüros des Mittelbregenzerwald ausgelegt werden, um den Familien eine individuelle Urlaubsgestaltung zu vereinfachen.

Katharina Eberle aus der 5L 2022

Multi-Material-Verpackungen recyceln – Aber wohin damit? – Wie wir Reststoffe effizient zurück auf den Rohstoffmarkt bringen können.

Katharina Eberle

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der sortenreinen Trennung von Multi-Material-Verpackungen. Der Gedanke war, Personen durch ein, auf der Verpackung aufgedrucktes Icon zu symbolisieren, wie Bestandteile einer Multi-Material-Verpackung richtig zu entsorgen sind. Dadurch sollten Ressourcen geschont und die Materialien dem Rohstoffzyklus wieder zugeführt werden können. Die Herausforderung dabei war, Symbole so zu gestalten, dass jeder Verbraucher, auf den erste Blick erkennt, in welche Tonne das Teil zu entsorgen ist. Ein wichtiger Punkt dieser Arbeit bestand darin, Unternehmen anzuregen, die Icons mit geringen oder keinem Zusatzaufwand auf die Verpackung drucken zu können.

Um bei dieser Arbeit auch Expertenmeinungen einzubringen, wurde ein Interview mit Herrn Frank Schuhmacher des Partnerunternehmens Rupp AG geführt. Daraus resultierte, dass dieses Thema viel weitreichender und umfangreicher ist als anfangs gedacht. Die Verwendung des Zeichens liegt dann in den Händen des Unternehmens. Abschließend kann gesagt werden, dass die gestalteten Symbole bei guter Umsetzung erfolgreich sein können und dem Mülltrenner helfen, das Material dem richtigen Recyclingzyklus zuzuführen. Mit dem Zeichen habe ich versucht, ein produktionstaugliches Icon zu entwerfen. Die besten Ressourcen sind diejenigen, die man gar nicht verwendet, die Zweitbesten sind die Ressourcen, die wiederverwertet werden können und die Schlechtesten sind jene die nach einmaligem Gebrauch dem Restmüll zugeführt werden. Ich hoffe, dass ich mit diesem Zeichen die Welt ein bisschen besser machen kann.

Paula Köß, Maria-Theresa Feurstein und Jana Voppichler aus der 5L

Social-Media-Marketingkonzept für „Geschichten im Glas“ – Wolfgang fairkocht Heimisches

Paula Köß & Maria-Theresa Feurstein & Jana Voppichler

Fairkocht – „Geschichten im Glas“, ein Ein-Mann-Startup mit großem Wachstumspotenzial und einer Philosophie, die den Leitgedanken der Produktveredlung und Regionalität in den Fokus stellt. Sowohl heute, als auch in Zukunft, wird dieser Fokus immer mehr zum Thema in unserer Gesellschaft werden, weshalb sich für diese Marke noch viele Möglichkeiten und Chancen ergeben werden. Um den potenziellen Kunden diesen Markenkern zu übermitteln und sie zum Kauf anzuregen, braucht es vor allem eins: Reichweite in der relevanten Zielgruppe. Diese ist aktuell noch wenig bis gar nicht vorhanden und das Projektteam zeigt mit dieser Arbeit Wege und Maßnahmen auf, die das Unternehmen dem Ziel näherbringen werden.

In der heutigen Zeit werden die Sozialen Medien immer mehr zum Mittelpunkt der Kommunikation. Gerade deswegen ist es für Unternehmen sehr wichtig dem Zeitgeist zu folgen und sich mit den Trends rund um Social-Media zu befassen. Ergreift man diese Chance, sind Social-Media Profile die idealen Plattformen, um ein Unternehmen zu bewerben und die relevanten Zielgruppen zu erreichen. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird das Thema Social-Media-Marketing in Bezug auf die Partnerfirma Fairkocht GmbH – „Geschichten im Glas“ beleuchtet. Im theoretischen Teil werden die Kernthemen Projektpartner, Marktforschung und Marketing erarbeitet. Im praktischen Teil wird sowohl ein Posting Plan für Instagram vorgestellt, als auch der Feinschliff an den bereits bestehenden Social-Media-Accounts des Unternehmens vorgenommen. Dies geschieht in Form von eigens erstellten GIFs, Drehbüchern für Reels und dem Entwurf und der Durchführung eines Konzepts für eine Influencer Kooperation. Mit verschiedenen Vergleichen und Analysen werden die Situation beim Start und die Situation nach der Social-Media-Kampagne dargestellt. Somit können Erfolge gemessen werden und es kann eingeschätzt werden, inwieweit es sinnvoll ist, dieses Social-Media-Konzept umzusetzen. Durch die Erstellung der Buyer Personas kann das Konzept zielgerichtet umgesetzt und an den Wunschkunden ausgerichtet werden. Schlussendlich wird das erarbeitete „Social-Media-Paket“ an die Partnerfirma Fairkocht GmbH übergeben und auch das Ausmaß der Weiterführung wird der Partnerfirma überlassen.

Seyma Ünal und Anna Bentele aus der 5A 2022

Inklusion ist ein Menschenrecht und kein besonderes Bedürfnis – Sensibilisierungskampagne für Jugendliche

Seyma Ünal & Anna Bentele

Das Ziel des Projektes war es, den Jugendlichen das Thema mithilfe eines Vortrages, der mit einem Workshop und Fragebogen unterstützt wurde, und einer Social Media Kampagne näherzubringen. Um das Ziel umsetzen zu können, wurden „Himmelblau – Verein zur Förderung von Inklusion“ sowie das Team von „Integration Vorarlberg“ mit ins Boot geholt, um dem Projektteam als Projektpartner zu unterstützen. Im ersten Schritt wurde eine Woche lang jeden Tag eine weitere Fahne, welche Aufschriften mit Menschenrechten beinhalteten, in der Schulaula aufgestellt. Durch die knalligen Farben und die Größe der Aufsteller waren diese ein richtiger Hingucker und unübersehbar. Des Weiteren wurde ein Vortrag organisiert, welcher von Frau Nicole Klocker-Manser, Obfrau von Integration Vorarlberg und Initiatorin vom Verein Himmelblau, an den Bezauer Wirtschaftsschulen gehalten wurde. Gleich anschließend fand ein lehrreicher Workshop mit sieben Stationen, der verschiedenste Einschränkungen simulierte, für die Maturanten des V. Jahrgangs Handelsakademie statt.

Am Ende des Tages erreichte ein Fragebogen die Schüler, um herauszufinden, ob diese schon Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung im Laufe ihres Lebens hatten. Abschließend erstellte das Projektteam eine Social Media Kampagne beginnend mit dem internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember und veröffentlichte diese auf dem Instagram-Account der „inkluencer_innen_vorarlberg“. Die Kampagne beinhaltete Posts von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, die gemeinsam etwas unternahmen. Es wurde erläutert, was Ableismus bedeutet und warum auch in den Schulen darüber gesprochen werden sollte. Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, betroffenen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und ganz normal mit ihnen umzugehen, denn Inklusion ist ein Menschenrecht und kein besonderes Bedürfnis.

Hannah Preuss & Kristina Schwarz aus der 5A 2022 (c) bröll

„emma & eugen“ | mobil zum nächsten lieblingsplatz (Marketinganalyse anhand eines Foodtruckbeispiels)

Hannah Preuss & Kristina Schwarz

“emma & eugen”, ein Foodtruck sowie ein Mercedes Sprinter mit mobiler Hebebühne, ist ein Projekt der “wirtschaft” in Dornbirn. In Zusammenarbeit mit “emma & eugen” entsteht im Rahmen unserer Diplomarbeit eine Veranstaltungsreihe im Bregenzerwald. Die Vermarktung von “emma & eugen” sowie die Zusammenarbeit mit Künstlern, Köchen, Sponsoren und Partnern aus dem Bregenzerwald stehen dabei im Fokus.

Nach Überlegungen bezüglich Namensgebung und Erscheinungsbild folgt die Planung unserer Veranstaltungsreihe. Bei der Eventplanung ist es wichtig, die zum Veranstaltungszeitpunkt herrschende COVID-19-Pandemie zu beachten. Die Vermarktung erfolgt über Instagram, Flyer, eine Anzeige im Gemeindeblatt Bregenz sowie über die Homepage von “emma & eugen”. Die Veranstaltungsreihe findet an drei Terminen statt, jeweils in einer anderen Bregenzerwälder Gemeinde. Während den Veranstaltungen werden alle notwendigen COVID-19-Maßnahmen eingehalten.

Angelina Bischof & Anna-Maria Beer von der 5. HAK Bezau 2022

A KÖRIGE SACH – von der Idee bis zum Onlineshop

Angelina Bischof & Anna-Maria Beer

Im Rahmen dieser Projektarbeit wurde gemeinsam mit der Tischlerei Geser in Andelsbuch eine Möbellinie speziell für Studenten gestaltet. Die Möbel sind im Gegensatz zu billigen Massenprodukten qualitativ hochwertig und können selbst zusammengebaut werden. Die Produkte können zweimal im Jahr um Semesterbeginn bestellt werden. Durch ein heimisches Transportunternehmen werden die Produkte in einer Sammellieferung zu ihren neuen Besitzern gebracht. Dadurch werden unnötige und halbleere Transportfahrten vermieden. Der Onlineshop enthält nicht nur die Möbel der Tischlerei Geser, sondern noch weitere spannende Produkte von Bregenzerwälder Unternehmen die ein bisschen Heimat in die Wohnungen von Studenten bringen sollen. Der Webshop wurde mit der Plattform WordPress erstellt. Anhand der Zielgruppenanalyse konnten Zielgruppengerechte Marketingmaßnahmen herausgearbeitet werden.

Die Wertschätzung des Kochhandwerks im Bregenzerwald: Ein Kochbuch der anderen Art!

Chiara-Maria Simma & Anna Moosbrugger

Im Rahmen der Diplomarbeit wurde das Kochbuch „eschtîmieorô – Die Wertschätzung des Kochhandwerks im Bregenzerwald“ eigenständig vom Projektteam konstruiert und entworfen. Das Projekt wird demgemäß nach Abschluss der Arbeit veröffentlicht und anhand einer Crowdfunding-Kampagne finanziert. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, mit Hilfe des Kochbuches die Wertschätzung des Kochhandwerks in der vorarlbergerischen Region Bregenzerwald in den Mittelpunkt zu stellen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, werden 14 Köchinnen und Köche aus dem Bregenzerwald über deren Leidenschaft zum Beruf befragt und hinter den Kulissen des Kochhandwerks begleitet. All dies wurde in diesem Projekt mit Texten, Bildern, Interviews, kleinen Videos via QR-Code und auch Rezepten festgehalten. Dabei liegt ein wesentlicher Fokus auf dem Layout und dem Design des Kochbuchs. Durch ausdruckstarke Bilder und Texte werden den Leserinnen und Leser die Leidenschaft für das Handwerk der Köchinnen und Köche nähergebracht.

Ein Teil der Diplomarbeit befasst sich spezifisch mit dem Marketing des Projektes. Dabei wird das Kochbuch auf der Onlineplattform Instagram publiziert und bekanntgemacht. Der andere Teil der Arbeit befasst sich mit der Finanzierung. Hierbei wird die Finanzierung durch Crowdfunding detailliert erläutert.

Katrin Nußbaumer, Sarah Bildstein und Anne Urbanek aus der 5. HAK Bezau 2022

Social-Media-Kampagne und Videomarketing für TREVO Coffee Roastery

Katrin Nußbaumer & Sarah Bildstein & Anne Urbanek

TREVO Coffee Roastery ist ein junges Ein-Mann-Unternehmen mit Standort in Bezau. Seit 2019 verkauft der Inhaber Andrea Trevisan selbst geröstete Kaffeebohnen und selbst gemahlenen Kaffee aus verschiedenen Ländern. Zudem ist Andrea Trevisan zertifizierter und mehrfach ausgezeichneter Barista- und Roasting-Trainer. Zu seinen Abnehmer_innen zählen Privatpersonen sowie zahlreiche regionale und internationale Unternehmen. Im ersten Schritt sammelten wir Informationen über das Unternehmen und erhielten einen Einblick in die Welt des Kaffees. In ständigem Austausch mit unserem Projektpartner und unserer Projektbetreuerin erarbeiteten wir die Grundlage für die im Anschluss startenden Marketingmaßnahmen. Mithilfe der angehäuften Informationen erstellten wir im nächsten Schritt eine externe und interne Unternehmensanalyse. Hierbei lag das Hauptaugenmerk auf der Ausarbeitung einer SWOT-Analyse.

Die Bestimmung der Zielgruppe erfolgte unter Bezugnahme der Sinus-Milieus. Alle darauffolgenden Marketingmaßnahmen wurden auf diese Zielgruppe abgestimmt. Aufgrund bisher geringer Social-Media-Aktivität von TREVO Coffee Roastery wurde ein mehrmonatiger Redaktionsplan ausgearbeitet, um die Interaktion mit der Zielgruppe zu steigern. Zusätzlich wurde ein Konzept für eine Social-Media-Kampagne aufgestellt. Durch die steigende Wichtigkeit von Videomarketing als Teil der Marketingstrategien eines Unternehmens, wurde der Fokus auf die Planung und Erstellung eines Werbevideos gelegt. Die Ziele unseres Projektes waren die Steigerung der Bekanntheit bei Jugendlichen im Bregenzerwald sowie die aktivere Nutzung der Social-Media-Kanäle, um mit den Kund_innen in direkterem Austausch zu stehen. Außerdem machten wir es uns zur Aufgabe, die Konversationsrate zu erhöhen.

Felicia Fink, Raphaela Robosch und Salome Kreidl aus der 5. HLT Bezau 2022

Grundlagenpapier zur Machbarkeitsstudie von Gartôhûs

Felicia Fink & Raphaela Robosch & Salome Kreidl

Beim Projekt „Gartôhûs“ handelt es sich um fünf Tiny Houses, welche auf einer Fläche in Alberschwende im Bregenzerwald, errichtet werden sollen. Diese werden in Zusammenarbeit mit dem Architekten Reinold Knapp und seiner Frau Birgit Fiel erstellt und auch zukünftig auf ihrem Grundstück betrieben. Das Konzept dahinter basiert auf der Nachhaltigkeit und Permakultur sowie auf der gemeinschaftlichen und familiären Zusammenarbeit. Hierbei werden die Gäste in den Alltag der „Wälderfamilie“ der Projektpartner miteinbezogen. Dazu zählen beispielsweise das gemeinsame Ernten und Anpflanzen von Gemüse, Obst oder Kräutern, um dieses anschließend zu verkochen oder weiterzuverarbeiten. Auch gemeinsame Aktionen, wie Pilze sammeln oder verschieden Workshops werden von den Projektpartner angeboten. Dafür wurde vom Projektteam ein Grundlagenpapier für eine Machbarkeitsstudie erstellt, anhand dessen anschließend, von den Projektpartnern, eine Machbarkeitsstudie vollständig durgeführt werden kann. Hierfür wurden die einzelnen Aspekte (technische, wirtschaftliche, politische, juristische, ressourcenbezogene und organisatorische Machbarkeiten) genauer analysiert. Am Ende der Studie gibt eine Checkliste einen Überblick, welche Machbarkeiten jetzt schon durchführbar wären, und welche noch eine Genehmigung benötigen (vgl. Dettmer, 2021).

In der technischen Machbarkeit wurde der benötigte Materialbedarf, sowie die technischen Voraussetzungen ermittelt. Anschließend erstellte der Architekt Reinold Knapp die ersten Grundentwürfe des Baugrundes mit den Tiny Houses und dem Permakulturgarten. Auf Basis dieser Daten konnten in der wirtschaftlichen Machbarkeit die Kosten berechnet werden. Ein weiterer Bestandteil war die Analyse der Wettbewerber am Markt. Das Marketing beschränkt sich bei dem Projekt auf Social Media, weshalb ein Instagram-Account erstellt worden ist.

Die politische Machbarkeit umfasst alle Richtlinien bezüglich der Rechte und Pflichten für den Bau der Tiny Houses. Dabei wurde die Flächenwidmung mit den Voraussetzungen eines Flächenwidmungsplans und einer angemessenen Umwidmung, der Bebauungsplan, die Baugenehmigung sowie das passende Grundstück analysiert. In der juristischen Machbarkeit wurden zuerst die verschiedenen Arten von Tiny Houses beschrieben. Anschließend wurde über die konkrete Baugenehmigung von stationären Tiny Houses ausführlich ausgeforscht und erklärt. In der ressourcenbezogenen Machbarkeit wurde geprüft, ob die benötigten Mittel in den Bereichen Know-How und Anlagevermögen zur Verfügung stehen. Ebenfalls wurde der Personalbedarf, welcher für die Vermietung der Tiny Houses benötigt wird, berechnet. Des Weiteren wurde in der organisatorischen Machbarkeit ermittelt, ob das Projektteam für die Durchsetzung geeignet ist und welche Befugnisse benötigt werden. Zum Schluss wurde der zeitliche Aufwand, anhand eines Netzplanes berechnet.

Konzeption und Vermarktung eines Erlebniswanderweges in Egg/Schetteregg

Vanessa Feuerstein & Lea Fischer & Anna Magdalena Stadelmann

In Schetteregg ist in den nächsten Jahren ein Erlebnisrundweg geplant, um das Ski- und Wandergebiet auch im Sommer attraktiv zu machen. Die Stationen zum Thema „Wetter“ wurden schon von der Werkraumabschlussklasse 2021 entwickelt. Um den Wanderweg attraktiv zu halten, werden die Stationen regelmäßig verändert, weshalb ein weiteres Konzept „Tierwelt im Bregenzerwald“ von uns entwickelt wurde. Durch Analysen konnten Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken sichtbar gemacht und durch entsprechende Maßnahmen bearbeitet werden. Ziel des Erlebniswanderweges ist, die Wichtigkeit und Schönheit der Natur im Bregenzerwald hervorzuheben, indem Personen aller Altersklassen animiert werden Zeit im Freien zu verbringen. Außerdem soll der Bekanntheitsgrad des Ski- und Wandergebiets Egg/Schetteregg gesteigert und aus den Besucherströmen im Sommer ein wirtschaftlicher Nutzen geschaffen werden.

Lara Waldner, Lena Schenkermayr und Sarah Netzer aus der 5. HLT Bezau 2022

Von der Maische bis zum Verkauf – das erste glutenfreie Bier des Bregenzerwaldes

Lara Waldner & Lena Schenkermayr & Sarah Netzer

Immer mehr Menschen sind von Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie betroffen, weshalb ein Ersatz für glutenhaltige Lebensmittel gefunden werden muss. Dies ist inzwischen schon durch die zahlreichen glutenfreien Ersatzprodukte, welche in vielen Lebensmittelladen erhältlich sind, um einiges erleichtert worden. Besonders für grundlegende Nahrungsmittel, wie beispielsweise Brot oder Nudeln, gibt es gute Alternativen. Da es sich bei dem Genussmittel „glutenfreies Bier“ – speziell in Vorarlberg – noch um eine Marktlücke handelt, schloss sich das Projektteam mit der Brauerei Egg zusammen, um das erste glutenfreie Bier des Bregenzerwaldes zu entwickeln.

Ziel dieser Diplomarbeit war hauptsächlich, den Betroffenen eine gute glutenfreie Variante zu bieten, welche sich mit „normalem“ glutenhaltigen Bier geschmacklich vergleichen lässt. Außerdem sollte durch diese Arbeit erkannt werden, ob speziell auf dem Vorarlberger Markt Potenzial für ein glutenfreies Bier vorhanden ist.

Im ersten Teil wird auf die wissenschaftlichen und medizinischen Aspekte in Bezug auf eine glutenfreie Ernährung näher eingegangen. Dabei werden besonders die verschiedenen Erkrankungen, welche durch eine glutenfreie Ernährung eingedämmt werden können, sowie die Möglichkeiten der Ersatzprodukte, näher beschrieben. Des Weiteren wird im zweiten Teil auf den Brauvorgang, die Geschichte des Bieres und das glutenfreie Bier eingegangen. Der Brauprozess zeigt eine der verschiedenen Varianten zur Herstellung eines glutenfreien Biers. Anschließend wird auf das Thema glutenfreies Bier und dessen Vorschriften eingegangen. Auch wird die geschichtliche Entwicklung des Biermarktes in Vorarlberg beschrieben. Der letzte Teil der Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Marketing. Durch Experteninterviews und einer SWOT-Analyse soll erkannt werden, ob für ein glutenfreies Bier Potenzial auf dem aktuellen Markt besteht. Hierbei werden ebenfalls die vier P’s des Marketing-Mix erläutert und auf das glutenfreie Bier der Brauerei Egg angewandt.z

Verwertung von Kaffeesatz im Tourismus

Noah Frick & Jonah Frick

Die Grundlage unserer Projektarbeit stellt die Idee dar, dem Abfallprodukt Kaffeesatz noch Sinnvolles abzugewinnen. Hierzu wurden zwei Lösungsansätze ausgearbeitet bzw. auch ausprobiert. Der erste Ansatz ist den Kaffeesatz in einem Biomasse Heizkraftwerk zum Heizen zu verwenden bzw. zu verbrennen. Dazu wurden verschiedene Möglichkeiten, die in der folgenden Arbeit beschrieben werden im Heizkraftwerk des Gesundhotels Bad Reuthe ausprobiert und anhand von Arbeitsaufwand und Funktionsfähigkeit gegeneinander abgewogen. Ebenso werden Überlegungen bezüglich Transportes, Sammlung sowie Aufbewahrung des Kaffeesatzes angestellt und ein Konzept dazu ausgearbeitet und beschrieben. Darüber hinaus werden Perspektiven ausgearbeitet wie die Nutzung des Kaffeesatzes bzw. die Möglichkeit diesen zum Heizen zu verwenden auf ein ganzes Dorf/Region ausgeweitet werden könnte.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, mit Hilfe des Kaffeesatzes Pilze zu züchten. Hierzu hat das Projektteam im Internet recherchiert und eine Pilzzucht für den häuslichen Gebrauch bestellt und die Pilzzucht mit Kaffeesatz im kleinen Stil ausprobiert. Im Pilzkübel ist unter anderem ein Pilzmyzel und andere notwendige Utensilien zum Züchten von Pilzen vorhanden. Das Myzel wird dann zuerst mit dem Kaffeesatz vermischt und auch immer wieder mit Kaffeesatz „gefüttert“. Eine ausführliche Beschreibung und genaue Aufarbeitung der Zucht sind in der nachstehenden Arbeit ausgearbeitet. Des Weiteren kann der Kaffeesatz auch als Dünger verwendet werden. Auch zu diesem Thema wurde bezüglich verschiedener Aspekte recherchiert. Es werden Düngemenge, wie oft gedüngt werden sollte, welche Pflanzenarten mit Kaffeesatz gedüngt werden dürfen und für welche es eher ungeeignet ist. Ebenso wird auf die fördernde Wirkung von Kaffeesatz bezüglich Kompostierung oder das Wiederanreichern von Blumenerde mit Nährstoffen eingegangen Darüber hinaus werden weitere Methoden zur Nutzung des Kaffeesatzes, wie unter anderem putzen oder als Insektenbekämpfungsmittel, aufgezeigt. Diese sind eher für den Privaten Gebrauch geeignet und können weniger im Gewerbe angewendet werden. Zum Schluss werden Potenziale der Idee geschildert. Sowohl das Heizen als auch das Züchten von Pilzen mit dem Kaffeesatz werden anhand der Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit analysiert und so eine Konzept zur Vergrößerung der Idee bei dem viele Hotels und Cafés ihren Kaffeesatz sinnvoll nutzen.

Freeriding: Der Kick beim Skifahren – Sicher abseits der Pisten

Theresa Bilgeri & Marisa Rachbauer & Antonia Faisst & Lisa Oberhauser

Vor allem bei jugendlichen Skifahrern wird das Freeriden, also das Abseits-der-Piste-Fahren immer beliebter. Jedoch geschehen speziell in dieser Altersgruppe viele Unfälle. Aus diesem Grund erhielt das Projektteam den Auftrag von Sicheres Vorarlberg ein Pilotprojekt zur Unfallprävention bei jugendlichen Freeridern zu konzipieren. Mit Ski- und Bergführer Martin Meusburger wurde ein zweiteiliger Workshop als Pilotprojekt zur Unfallverhütung ausgearbeitet. Dabei wurde in einem Theorieteil das Wesentliche für sicheres Freeriden erklärt, wie zum Beispiel: Welche Routen geeignet sind, wie man sich im Ernstfall verhält und welche Ausrüstungsgegenstände unabdingbar sind. Beim Praxisteil wurde das neu erlernte Wissen mit Schülern der BWS im Skigebiet Mellau-Damüls umgesetzt. Durch eine Befragung von allen Beteiligten konnte für Sicheres Vorarlberg herausgefunden werden, dass es in einigen Bereichen noch Aufklärungsbedarf gibt. Allerdings zeigt sich, dass der Workshop einen guten Weg zur Unfallprävention darstellt.

Um den Hintergrund und die Zusammenhänge besser zu verstehen, wurde die Geschichte, Unfälle sowie die Auswirkungen auf Natur und Wirtschaft beleuchtet.

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Bergbahnen Andelsbuch – Bekanntheitsgradsteigerung und Zukunftsperspektiven

Matthias Fetz & Yanick Kleber

Unsere Diplomarbeit besteht aus einem Praxis- und Theorieteil.
Im Praxisteil war das Hauptziel, den Bekanntheitsgrad der Bergbahnen Andelsbuch zu steigern. Aus diesem Grund wurden die Konzepte „Staffelevent“ und „Niedere-Quiz“ erstellt. Diese dienen als Marketingmittel sowie als Angebotserweiterung. Im Zuge dessen hat das Projektteam für den Partnerbetrieb jeweils eine passende Verbreitungsstrategie ausgearbeitet. Mit der Durchführung einer Umfrage bezüglich der meistgenutzten Social-Media Plattformen hat das Diplomarbeitsteam den Instagram-Account der Bergbahnen Andelsbuch durch ein Gewinnspiel aktiv gemacht. Durch das Gewinnspiel wurden die Abonnentenzahl des Instagram-Accounts erhöht. Anschließend wurden zukünftige Marketingmaßnahmen erarbeitet.
Im Theorieteil wurden auf Wunsch vom Geschäftsführer Bernhard Kleber Zukunftsperspektiven analysiert. Dabei wurden mehrere wichtige Faktoren des Unternehmens aus verschieden Perspektiven ausgeforscht. Dafür verwendete das Projektteam eine SWOT-Analyse und führte Interviews mit spezifisch ausgewählten Personen. Aufgrund eines Corona-Lockdowns wurden die Fragen von den Interviewten via E-Mail beantwortet.

Der Alpomat – Untersuchung der Direktvermarktung auf den heimischen Alpen.

Diana Greber & Margaretha Lingg

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Fragen der Akzeptanz Erwachsener – mit dem Ziel, Lernkulturen zu beschreiben, die die Umsetzung des Konzeptes des „Lebensbegleitenden Lernens“ (LBL) unterstützen. In den folgenden Abschnitten wird eine mögliche Methode der Vermarktung regionaler Produkte auf den Alpen erläutert. Es werden dabei die Schritte von der Erstehung über die Vorbereitung bis hin zur Verwirklichung beschrieben. Anfänglich werden sich Gedanken über die Ausgangslage und die Zielsetzung dieses Projekts gemacht. Darauffolgend wird überlegt, ob diese Idee auch tatsächlich umsetzbar ist. Ist diese Frage geklärt, kann die Zielsetzung mit der Frage „Was soll erreicht werden?“ definiert werden. Die Vorbereitung beinhaltet die Anschaffung diverser Kühlschränke (gesponsert von Alma) und dessen Inhalt (wird in der Arbeit ausführlich erklärt und beschrieben). Zudem wird detailliert in die Tiefe der Zielsetzung eingegangen. Diese verkörpert die Untersuchung der Rentabilität des Verkaufs durch die Kühlschränke von Alma und ob dieser weitergeführt werden kann/soll. Nach der Erstehung der Idee und dem “Brainstorming” mit Alma wird die Vorstellung bzw. Beschreibung der freiwillig gemeldeten Alpen beleuchtet. Diese sind im ganzen Bregenzerwald weitläufig verteilt. Fortlaufend wird die Verwirklichung ins Rampenlicht gerückt und der Leitfaden auf die Vergleiche der Verkaufsergebnisse der Alpen gerichtet. Ableitend werden die vier Ergebnisse zusammengefasst und präsentiert. Zu guter Letzt wird eine Schlussfolgerung gezogen, ob es sinnvoll ist, diesen Versuch weiterzuführen bzw. die Landwirte einen Kühlschrankverkauf auf ihren Alpen beibehalten wollen.

Fit und gesund durch den Schul- und Arbeitsalltag

Annika Plattner & Julia Geiger

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Fit und gesund durch den Schul- und Arbeitsalltag“. Den Kernbereich bildet die praktische Umsetzung eines kleinen Heftchens im Taschenformat mit Rezeptideen und Bewegungsübungen, welche die Menschen fit und gesund durch den Alltag bringen sollen. Im Zuge dessen haben wir mit dem Spar Konsum in Bizau eine Verköstigung einiger unserer Rezepte durchgeführt. Weiters haben wir eine Aktion mit Energiebällchen initiiert, um die Wirkung des Serotonins in den Energiebällchen auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit zu analysieren.

Die Idee entstand aus unserem Interesse fit und gesund im Schul- und Arbeitsalltag zu sein. Eine konkrete Auseinandersetzung mit Ernährung und Sport in Bezug auf die Leistungsfähigkeit bedeutet einen ersten Schritt hin zu einer Verbesserung des geistigen und körperlichen Wohlbefindens. Diese Arbeit soll einerseits Schüler aber auch Berufstätige motivieren, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Unsere einfachen Rezeptideen können regional und saisonal abgeändert werden. Die Übungen beziehen sich außerdem auf eine richtige Körperhaltung, welche angestrebt werden soll.

Jana und Jacqueline Muxel

Bergwanderung kulinarisch gestalten – Erholung und Kulinarik verbinden

Jacqueline Muxel & Jana Muxel

Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die Erstellung eines Packages, welches unter dem Namen „Kulinarisch Wandern“ für jeden erhältlich ist. Ein Blick auf wunderschönes Bergpanorama, frische Bergluft einatmen und dabei Gaumenfreuden in Form eines Frühstücks, eines Mittagessens und einem süßen Abschluss genießen – das alles bietet dieses Package für die Gemeinde Damüls im Bregenzerwald. Zusammen mit Bregenzerwald Tourismus bzw. mit Teresa Meusburger, die für die Angebotserstellung und Produktentwicklung bei Bregenzerwald Tourismus zuständig ist, ist das Ziel – ein „Kulinarisch Wandern“-Package für Damüls zu erstellen – verfolgt und auch erreicht worden. „Kulinarisch Wandern“ wurde im Vorhinein schon für einige Gemeinden im Bregenzerwald angeboten, womit das Grundkonzept der Diplomarbeit schon stand. Nach einigen Analysen war gewiss, dass durch so ein Angebot die Gemeinde Damüls auch im Sommer noch attraktiver für Gäste, aber auch für Einheimische gestaltet werden kann. Trotz den schon bestehenden Packages mussten viele Kleinigkeiten beachtet, organisatorische Fähigkeiten bewiesen und auch rechtliche Dinge abgeklärt werden. Von der Auswahl der Route, zu den verschiedenen Partnerbetrieben oder der Mobilität, bis hin zum Abschluss von Verträgen gab es viel zu erledigen.

Die Kulinarik darf natürlich nicht zu kurz kommen, weswegen auch die Auswahl der Gastronomiebetriebe von großer Bedeutung ist. Einerseits sollen diese bestmöglich auf der Wanderroute liegen und keine Umwege verursachen, andererseits war die Beibehaltung der Tradition des Bregenzerwaldes wichtig. Eine Besonderheit für die Wanderung bietet der digitale Entdeckungsraum, der in audiovisueller Form für das „Kulinarisch Wandern“ in Damüls ein Alleinstellungmerkmal darstellt. Durch die Zielgruppenfindung wurden die optimalen Marketingmaßnahmen für dieses Package ausgearbeitet und dementsprechend einkalkuliert. Als Marketingmaßnahmen werden regelmäßige Posts auf Instagram und Facebook geplant und zudem sollen Flyer und Newsletter dem Vertrieb dienen. Nach alleiniger Organisation und Aufstellung des Packages wurde schlussendlich entschieden, es sicher im Bregenzerwald Tourismus als Angebot aufzunehmen und ab Sommer 2022 für Gäste und Einheimische anzubieten.

Anja Türtscher, Gabriela Aksamit und Katharina Broger

Spendenaktion für das Vorarlberger Kinderdorf „Jeden Tag eine gute Tat“

Anja Türtscher & Gabriela Aksamit & Katharina Broger

Das Vorarlberger Kinderdorf ist ein gemeinnütziger und konfessionell unabhängiger Verein und eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie unterstützen gut 3000 Kinder, Jugendliche und Familien in Vorarlberg mit präventiven, ambulanten und stationären Angeboten. Sie setzen sich für den Schutz, die Rechte und gleichen Chancen für benachteiligte Kinder ein. Für sie ist ein starkes Miteinander und ein Netzwerk der Solidarität wichtig. Im ersten Schritt, um eine Grundlage für das Projekt zu haben, wurden Interviews mit Experten durchgeführt, indem man diesen Fragen rund um das Spenden stellte.

Neben diesen Punkten wird die Wichtigkeit von Patenschaften etwas nähergebracht, welche auch der Hauptpunkt dieser Arbeit sind, denn das Ziel ist es, neue Spender an das Unternehmen zu binden, welche eine langfristige Patenschaft eingehen wollen. Die Spender sollten aber zuvor über diesen Aufruf informiert werden und dies geschieht durch die Werbekampagne, die mitreißende Sätze und emotionale Bilder zeigt. Des Weiteren werden die verschiedensten Finanzierungsarten vorgestellt und welche Möglichkeiten solche Einrichtungen überhaupt haben, um Spenden zu sammeln.

Es ist sehr schwierig schnell langfristige Spender zu binden, denn zuerst liegt die Wichtigkeit darin, das Interesse von den Spendern zu wecken und um dieses Interesse zu halten ist sehr viel Aufwand und Zeit notwendig. Durch die Beschäftigung mit diesem Thema wurde herausgestellt, dass es sehr schwierig ist in nur wenigen Wochen eine langfristige Patenschaft zu erreichen und deshalb spricht die Werbekampagne nicht nur langfristige Patenschaften an, sondern auch Spender, die nur einmal an die Organisation spenden. Die Werbekampagne wurde gezielt ausgesucht, denn die Social-Media-Kanäle liegen sehr im Trend, sowohl bei Jung wie auch bei Alt. Die Spendenaktion soll also Jung und Alt ansprechen und dazu animieren zu spenden. Die abgeleiteten Maßnahmen basieren auf den Ergebnissen der Interviews und Ingo Gasser der uns auf den sozialen Medien einen guten Überblick beschaffte.

Zu gut für die Tonne – Haushaltsratgeber und Workshop

Johanna Braun & Sarina Grabher

In unserer Diplomarbeit analysieren wir die ökologischen Folgen in Bezug zur Lebensmittelverschwendung, klären über das Ausmaß der Verschwendungen auf und vergleichen verschiedene Nationen miteinander. Zudem haben wir einen Workshop entwickelt, welcher auf kreative Art und Weise die Auswirkungen der Lebensmittelverschwendung darstellt und auf vier verschiedene Lebensmittel aufgeteilt ist. Auf interaktive Weise erarbeiten die Teilnehmer Stationen wie Wasser, Ressourcen oder Arbeitskraft. Anhand verschiedener Materialien und Alltagsbeispielen wird das Thema nähergebracht und kann durch Anpassungen für jede Altersgruppe angewendet werden. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer unseren selbst erstellten Ratgeber, welcher Handlungsmöglichkeiten zur Vermeidung der Verschwendung im eigenen Haushalt darstellt. Durch jenen können sie das Erlernte selbst anwenden. Das Ziel ist, viele Menschen jeder Altersschicht über die Verschwendung aufzuklären und direkt einen Anstoß für die Umsetzung mitzugeben.

Dieser Hautshaltsratgeber enthält wertvolle Tipps für den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

Alexander Schoffen, Johannes Wilhelm und Benjamin Aepli aus der 5. HAK Bezau 2022

Planung und Organisation eines E-Sports Events

Alexander Schoffen & Johannes Wilhelm & Benjamin Aepli

Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit war es, Videospiele im Bregenzerwald einzubringen. Dazu haben wir im November ein E-Sports-Turnier mit 40 Teilnehmern veranstaltet. Das Turnier ist sowohl bei Teilnehmern als auch Zuschauern sehr gut angekommen, wobei wir durchschnittlich 35 Zuschauer hatten. Mit einer durchgeführten Umfrage konnten wir ermitteln, dass beim Großteil der Teilnehmer weiterhin Interesse besteht, an E-Sports-Veranstaltungen teilzunehmen, auch bei Spielen, die keine Gewalt enthalten. Die Spieler waren mit unserem Turnier zufrieden und gaben uns 4,29 von 5 Sternen. 

Die Wahl des Spiels ist auf Valorant gefallen, ein taktischer Egoshooter. In einer nachträglichen Umfrage haben wir erörtert, inwiefern unsere heimischen Unternehmen zum Thema Gewalt in Spielen stehen und ob sie an dem Thema generell interessiert sind, da mittlerweile ein Großteil der Jugend im Bereich E-Sports selbst aktiv oder als passiver Zuschauer involviert sind. Die Unternehmen zeigen grundsätzlich Interesse an Videospielen, sprechen sich jedoch klar gegen gewalttätige Inhalte aus, da diese nicht mit ihren Unternehmenswerten vereinbar sind.  

Computerspiele sind oft mit Vorurteilen wie Abhängigkeit und Aggression verbunden. Um dem auf den Grund zu gehen, wurde das Thema mittels mehrerer Studien und Erfahrungsberichte sachlich aufgearbeitet. Hierbei haben wir festgestellt, dass es zwischen Gewalt und Videospielen keinen Zusammenhang gibt, es jedoch negativen Einfluss auf die Entwicklung von kleinen Kindern haben kann. Beim Thema Abhängigkeit sind wir zum Schluss gekommen, dass Videospiele sehr wohl ein Abhängigkeitsrisiko in sich bergen. Der Aufbau von Videospielen ist meist so ausgelegt, um den Teil unseres Gehirns anzusprechen, der unser Belohnungssystem regelt und uns so abhängig macht.

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